AMBULANTER HOSPIZDIENST

M O N T A G,  2 5 . O K T O B E R   2 0 2 1

Bestattungsunternehmen Mechler / Hauptstr. 78 / 77815 Bühl

Bestattungskultur und Bestattungsvorsorge

Referent: Thomas Rheinschmidt-Mechler

Informationen rund um die Bestattung und Bestattungsvorsorge. Ein Blick hinter die Kulissen eines modernen Bestattungsunternehmens.

Kostenfrei
Es gelten die drei G Regeln, genesen, vollständig geimpft, getestet. Anmeldung erforderlich unter Telefon 07221 9705815 oder info@hospizdienstbadenbaden.de

AMBULANTER HOSPIZDIENST

D O N N E R S T A G,  0 7 . O K T O B E R   2 0 2 1

Gemeindesaal der Friedensgemeinde / Schwarzwaldstr. 131 / 76532 Baden-Baden

Letzte Hilfe Kurs

Referentinnen: Irmgard Krane und Theresia Schmid
Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Baden-Baden

Im Kurs „Letzte Hilfe“ wird über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens gesprochen. Thematisiert werden mögliche Leiden als Teil des Sterbeprozesses und wie auch Laien bei der Linderung helfen können. zudem wird darauf eingegangen, wie man mit den schweren, aber auch den leichteren Stunden umgeht. Abschließend wird gemeinsam überlegt, wie man Abschied gestalten kann und eigene Möglichkeiten und Grenzen besprochen. Es wird Wissen zur Hilfe und Mitmenschlichkeit in schwierigen Situationen vermittelt. Die Idee der „Letzten Hilfe“ Kurse stammt von dem Palliativmediziner und Notarzt Dr. Georg Bollig aus Schleswig.

 

In Kooperation mit der Volkshochschule Baden-Baden

Max. 20 Teilnehmer I Kostenfrei
Es gelten die drei G Regeln, genesen, vollständig geimpft, getestet. Anmeldung erforderlich unter Telefon 07221 9705815 oder info@hospizdienstbadenbaden.de

AMBULANTER HOSPIZDIENST

M O N T A G,  0 4 . O K T O B E R   2 0 2 1    –    1 9 U H R

Dietrich-Bonhoeffer-Saal / Bertholdstraße 6a / 76530 Baden-Baden

Menschenwürde und Scham

Referent: Dr. Stefan Marks

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann, etwa wenn Klient/-innen sich für ihre Herkunft, Vergesslichkeit oder ihre Hilfsbedürftigkeit schämen. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Kontaktabbruch, Depression oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde. Der Vortrag stellt grundlegende Information über Scham vor.

www.menschenwuerde-scham.de

In Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Baden, Demenzkampagne

Eintritt frei
Es gelten die drei G Regeln, genesen, vollständig geimpft, getestet. Anmeldung erforderlich unter Telefon 07221 9705815 oder info@hospizdienstbadenbaden.de

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 2. N O V E M B E R 2 0 1 9

Die Trauer ist ein Vogel mit verwundeten Flügeln

Lesung mit Musik

Traditionell fand am Freitag vor dem Ewigkeitssonntag die alljährliche Gedenkfeier für Angehörige von Verstorbenen statt. Ausgewählte Texte wurden vorgetragen, einfühlsam musikalisch umrahmt von Rigulf Hefendehl, Musiktherapeut im Hospiz Kafarnaum. Wie gewohnt konnten Trauernde für ihre Verstorbenen ein Licht in der stimmungsvoll erleuchteten Spitalkirche entzünden.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 1. O K T O B E R 2 0 1 9

In die Stille gehen. Trauer bei von Demenz betroffenen Menschen

Vortrag von Dr. Roland Kupper

Viel Erfahrung aus der beruflichen Praxis am Pfalzklinikum in Klingenmünster, aber auch aus der persönlichen Betroffenheit, brachte Dr. Roland Kupper in seinem Vortrag mit nach Baden-Baden. Er erläuterte den Zuhörern, wie sich Menschen mit Demenz mit dem Fortschreiten ihrer Erkrankung verändern und welche immer neue Herausforderung dies für Betroffene wie Angehörige darstellt. Dr. Kupper zeigte verschiedene Aspekte von Trauer im Krankheitsverlauf auf und auch, wie Angehörige mit Trauerreaktionen umgehen können. Einen wichtigen Satz gab er seinen Zuhörern mit auf den Weg: „Wertschätzen, was geht!“

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 1 2. O K T O B E R 2 0 1 9

Welthospiztag

Alle Jahre wieder gab es auch in diesem Jahr am Welthospiztag einen gemeinsamern Stand in der Fußgängerzone zusammen mit dem Hospiz Kafarnaum, dem SAPV- und Palliativ Team (PaTe).

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 7. A U G U S T 2 0 1 9

Spaziergang zum Waldcafé

Auf Wunsch einiger Ehrenamtlicher wurde 2019 wieder der traditionelle Spaziergang zum Waldcafé nach einer vorübergehenden Pause aufgenommen. Wer nicht mitlaufen konnte, kam mit dem Auto zum Zielort. Alle Teilnehmer hatten viel Freude am gemeinsamen Miteinander, Gehen, Reden und gemütlichen Beisammensein. Nächstes Jahr gerne wieder!

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 7. J U L I 2 0 1 9

Führung durch den FriedWald in Rheinau

Wie sieht es in einem FriedWald aus? Wie läuft dort eine Bestattung ab? Wäre eine Naturbestattung vielleicht auch etwas für mich? Eindrücke und Antworten auf diese und andere Fragen bekam eine Gruppe von 17 Interessierten, die sich am 05. Juli in Rheinau zu einer Waldführung mit der dortigen FriedWald-Försterin traf.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 8. J U N I 2 0 1 9

Öffentliche Jahresversammlung

Vortrag über „Selbstfreundschaft“ mit dem Philosophen Wilhelm Schmid

Sommerliche Hitze drinnen wie draußen. Im gut gefüllten Bonhoeffer-Saal philosophierte Wilhelm Schmid ab 17 Uhr darüber, wie durch Selbstfreundschaft das Leben leichter werden kann. Derweil wurden im Hof letzte Handgriffe für den traditionellen Ausklang der Jahresversammlung vorbereitet. So konnten die Zuhörer später bei herrlichem Sonnenschein, leckerem Flammkuchen und kühlen Getränken noch lange miteinander weiterphilosophieren. Und/oder einfach nur gemütlich beisammensitzen, mit dem Tischnachbarn und sich selbst Freundschaft schließen – und den Augenblick genießen

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 1 3. M A I 2 0 1 9

Menschen mit Demenz in Großbritannien

Vortrag mit Dr. Claudia Wald, Chefärztin der Geriatrischen Psychiatrie in London Kensington

Sehr klar und auch für Laien gut verständlich referierte Frau Dr. Wald über Demenz in Großbritannien und wie man speziell an ihrer Klinik mit an Demenz erkrankten Menschen umgeht und versucht, ihnen und ihren Angehörigen zu helfen. Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft BadenBaden durchgeführt.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 9. A P R I L 2 0 1 9

Niemand sollte Schmerzen haben

Vortrag mit Dr. med. Patrick Fischer vom Palliativ-Team Mittelbaden (PaTe)

Die Angst vor Schmerzen am Lebensende treibt viele Menschen um. Für 30 Besucher war das jedenfalls Ende April ein sehr wichtiges Thema. Dr. Fischer informierte und konnte Ängste nehmen: Schmerz sei sehr individuell und habe verschiedene Dimensionen. Die meisten Schmerzen könnten heute mit Medikamenten verhindert, in jedem Fall aber gelindert werden. Und dann steige auch die Lebensqualität wieder. Dieser Vortrag wird jedes Jahr von unserem Dienst angeboten, zum einen als Informationsangebot für die Öffentlichkeit, zum anderen für unsere Ehrenamtlichen zur Auffrischung ihres Wissens rund um das Thema palliativmedizinische Schmerzbehandlung.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 7. M Ä R Z 2 0 1 9

Der Ackermann und der Tod

Eine szenische Lesung

Ende März setzten die beiden Schauspieler Catharina Kottmeier und Sebastian Mirow in der evangelischen Lutherkirche einen alten Text aus dem 14. Jahrhundert in einer verknappten Fassung für die Zuschauer bewegend in Szene. Eine wortreiche und gefühlvolle Klage gegen den Tod, der dem Ackermann seine geliebte Frau raubt. Und der Tod muss Ackermann Rechenschaft ablegen, warum es ihn braucht und alles Leben einmal sterben muss.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 2 2. / 2 3. M Ä R Z 2 0 1 9

Seminartage in Flehingen – „It`s simple, but not easy.“

Gewaltfreie Kommunikation mit Désirée Binder

Eine Gruppe Ehrenamtlicher nahm im März an einer Fortbildung auf Schloss Flehingen zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ teil. Eine Veranstaltung, bei der es nicht nur um theoretische Weiterbildung, sondern auch um ganz konkrete Beziehungspflege und das Miteinander ging. Der Referentin Désirée Binder gelang es mühelos, ihre Begeisterung für das Konzept von Marshall B. Rosenberg auf die gesamte Gruppe zu übertragen. Eine schöne Abrundung erfuhr die Fortbildung durch das abendliche gemütliche Beisammensein im Schlosskeller. Seit Anfang des Jahres 2020 ist Désirée Binder unsere Supervisorin für die Sterbebegleiter.

AMBULANTER HOSPIZDIENST

A R C H I V – 0 7 . M Ä R Z 2 0 1 9

mitfühlen, mittragen, mitgehen

Referent: Petrus Ceelen

Unser Jahr startete am 7. März mit der ersten öffentlichen Veranstaltung. Petrus Ceelen, 30 Jahre Seelsorger für Gefangene, Aidskranke und Drogenabhängige im Raum Stuttgart, hat an diesem Abend sein neues Buch „Verwundet vernarbt verwandelt: Mit Verletzungen leben“ vorgestellt. Mit seiner präsenten und unnachahmlichen Art fesselte er die ca. 50 interessierten Zuhörer im Gemeindesaal von St. Bernhard. Seine geschilderten Lebensgeschichten stimmten die Menschen im Saal nachdenklich, gingen unter die Haut. Was der Mensch in Notlagen braucht? Mitmenschen, die Anteil nehmen an seinem Leid, die es mittragen, das Schwere mit ihm teilen und auch die Ohnmacht mit ihm aushalten. Wer leidet braucht Mitgefühl und Empathie. Manchmal nur schweigendes Dasein. Mit den Augen des anderen sehen, mit seinen Ohren hören, mit seinem Herzen fühlen – eine große Kunst und täglich neue Herausforderung.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – D E Z E M B E R 2 0 1 9

Gedenkfeier

Den Abschluss bildet jedes Jahr im Dezember unsere Gedenkfeier für verstorbene Kinder und für trauernde Kinder und ihre Angehörigen. Ein Anker in dieser emotionalen Zeit, den wir gerade jetzt so dringend nötig haben, wenn alle sich auf das bevorstehende Familienfest freuen und unsere Familie nicht mehr ist, was sie einmal war.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 1 1. O K T O B E R 2 0 1 9

Vortrag „Wenn die Trauer das Leben von jungen Familien erdrückt“

Ein erstes gemeinsames Projekt der Hospizgruppe Gaggenau, der Hospizgruppe Murgtal und des Kinder- und Jugendhospizdienstes, fand am 11. Oktober 2019 in den Räumen von KINDgenau e.V. in Gaggenau statt. Aus jahrelangen Begleiterfahrungen wissen wir, wie schwer es die Familien haben, ihr Leben wieder in Balance zu bringen und mit welchen Schwierigkeiten sie noch zusätzlich im Außen konfrontiert werden. Daher war es unserem hospizlichen Netzwerk ein großes Anliegen, zum Thema Familientrauer zu informieren, zu sensibilisieren und durch Wissen Berührungsängste abzubauen.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 0 2. O K T O B E R 2 0 1 9

„Oskar und die Dame in Rosa“

Zu dem Ein-Personen-Schauspiel „Oskar und die Dame in Rosa“ nach Eric-Emmanuel Schmitt am 02.10.2019 war auch die Bevölkerung in den Dietrich-Bonhoeffer-Saal eingeladen. Hervorragend von Christine Reitmeier gespielt, gelang es ihr bestens den Zuschauern zu vermitteln, was uns im Alltag bei Sterbenden und Trauernden immer wieder begegnet: Aus Liebe, Angst oder aus gut gemeinter Schonhaltung gegenüber dem Schwerstkranken, wird die Wahrheit verschwiegen. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass diese sehr wohl Bescheid wissen, wie es um sie steht. Gerade dann brauchen Betroffene empathische Zuwendung und Ehrlichkeit.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 1 2. O K T O B E R 2 0 1 9

Workshop „Tod und Trauer im Märchen“

mit Psychotherapeut Gidon Horowitz

Diese Fortbildung zielte darauf ab, Märchen, die als zentrale Themen Verlust, Tod und Trauer beinhalten, aus tiefenpsychologischer Sicht zu betrachten und verstehen zu lernen, welche Unterstützung sie bei der Auseinandersetzung mit Tod und Trauer geben können.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 1 2 . – 1 4. A P R I L 2 0 1 9

Biographiearbeit mit Systemaufstellung und LIP

mit Dipl. Theologe Thomas Gessner

Wer Menschen in Krisensituationen begleiten möchte, muss selbst die eigenen Lebens-Krisenprozesse gut reflektieren – Blickrichtungen auf die eigene Gegenwart in Beziehungen zu unseren vergangenen Lebensstufen. In der Begleitung kann aus eigener Prägung und Erfahrungen geschöpft werden, ohne dass der Hilfesteller einer Übertragung erliegt

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – S E P T E M B E R 2 0 1 9

Ein Geschenk des Puppenspielers an den Kinder-und Jugendhospizdienst

Workshop mit Puppenspieler Schlotterer

Handpuppen sind ein wunderbares Medium, ein Türöffner, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Mittels verschiedenartiger Puppen können auch spielerisch unterschiedliche Charaktere dargestellt werden.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 0 1 . / 0 2. A P R I L 2 0 1 9

„Wie kann die Begleitung von Trauma und Verlusterfahrungen hilfreich gestaltet werden?“

Seminar mit Psychoanalytikerin Dr. Luise Reddemann

Die Begleitung von Trauernden, deren Verlusterfahrungen traumatisch waren, oder von Trauernden, die in der Vergangenheit traumatische Erfahrungen gemacht haben, unterscheidet sich in der Begleitung von Menschen, die eine zwar schmerzhafte, aber eben normale Verlusterfahrungen gemacht haben. In dieser Fortbildung ging es daher darum, die Zeichen zu erkennen, die auf traumareaktive Verarbeitungsweisen und Schutzmechanismen hinweisen.

KINDER UND JUGEND

A R C H I V – 1 8 . J A N U A R 2 0 1 9 / / 1 9 U H R

Workshop „Meine Trauer wird dich finden“

mit Trauerpsychologe Roland Kachler

Roland Kachler stellte seinen neuen Ansatz in der Trauerbegleitung vor: Wissen um theoretische Hintergründe des Trauerkonzepts, welches auf verschiedenen Therapien beruht und das Einüben konkreter Methoden. Beides bildet wichtige und hilfreiche Bausteine innerhalb der Trauerbegleitung.